26.4.1879: Geburt von Hermann Laue, dem Firmengründer, in Schafau (Kreis Eckartsberga, Regierungsbezirk Merseburg in Preußen) als Sohn eines Landwirts.
17.5.1881: Geburt von Pauline ("Paula") Höfig, der späteren Ehefrau von Hermann Laue, in Hamburg als Tochter eines Tischlermeisters.
24.6.1893: Carl Heinrich Rose gründet die Kommanditgesellschaft "Carl H. Rose & Co.", der der Hamburger "Droguen- und Chemicalienhändler" Julius Nicolaus Mangels als Geldgeber mit einer Einlage von 2.000 Reichsmark angehört. Hermann Laue kommt nach Hamburg und wird bei der Firma Carl H. Rose & Co. als Lehrling eingestellt. Das Unternehmen handelt zunächst überwiegend mit Heilkräutern und Chemikalien, ist also in etwa das, was wir uns heute unter einer Drogerie vorstellen. Das Geschäft ist im Hamburger Stadtteil Barmbek in der Bachstraße 155 angesiedelt. |
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19.5.1906: Hermann Laue heiratet Pauline Höfig. Das junge Ehepaar wohnt in der Herderstraße 7.
16.8.1906: Der Firmenname wird in "Hermann Laue" geändert. In diesem Jahr entsteht das erste Firmenlogo.
26.9.1906: Einer Anmeldung zur Unfallversicherung ist zu entnehmen, dass der Zweck der Firma Hermann Laue nun der "Handel mit Gewürzen" ist. Damit ist der Wandel vom Drogerie- und Kräuterhandel zum Gewürzhandel vollzogen.
15.5.1909: Der erste Sohn von Hermann und Paula, Rudolf Laue, wird geboren.
1.8.1912: Hermann Laue wird auf eigenes Gesuch in den hamburgischen Staatsbürgerverband aufgenommen. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf einen gewissen Wohlstand. Bis zum 31.7.1912 war Hermann Laue noch preußischer Staatsbürger.
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25.11.1904: Hermann Laue wird im Alter von 25 Jahren zum Prokuristen der Firma Carl H. Rose & Co. bestellt.
13.5.1905: Die Kommanditgesellschaft Carl H. Rose & Co. wird aufgelöst. Im Handelsregister wird vermerkt: "das Geschäft ist von Otto Hermann Laue, Kaufmann zu Hamburg, mit Aktiven und Passiven übernommen worden und wird von ihm unter unveränderter Firma fortgesetzt". |
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13.9.1912: Hermann Laue erwirbt das Hamburger Bürgerrecht und leistet den Bürgereid. Dabei gelobt er, der freien und Hansestadt Hamburg und dem Senat "treu und hold" zu sein, das "Beste der Stadt" zu suchen, Schaden von ihr abzuwenden und alle Steuern und Abgaben "redlich und unweigerlich" zu entrichten.
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